SPD
Starke Wetterau.

Meldung:

25. Oktober 2018
Gnadl (SPD) zu Besuch im AWO Sozialzentrum „Marie-Juchacz-Haus“ in Florstadt

Ein attraktives Angebot für die Seniorinnen und Senioren vor Ort wächst!

Die SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl besuchte das AWO Sozialzentrum „Marie-Juchacz-Haus“ in Florstadt und ließ sich über die Veränderungen und Erweiterungen im Haus seit ihrem letzten Besuch informieren. Angefügt an das Seniorenwohnheim der AWO in Florstadt wird aktuell die Einrichtung von 14 Tagespflege geplant. Darüber hinaus sollen 17 altersgerechte Wohnungen („Service-Wohnen“) entstehen.
„Seitdem ich das letzte Mal hier war, hat sich viel getan! Es ist schön zu sehen, dass so ein besonderes Konzept, wie es das Marie-Juchacz-Haus hat, auf Zuspruch stößt und angenommen wird. Die Idee, im und am Seniorenwohnheim Tiere zu halten und so Abwechslung in den Alltag zu bringen, finde ich großartig“, so Gnadl über die Entwicklungen im Haus seit ihrem letzten Besuch. „Viele spricht unser Konzept an. Daher haben wir eine deutlich höhere Nachfrage als Plätze.“, so der Betriebsleiter des AWO-Hauses, Holger Wenisch.
Der gemeinsame Rundgang durch das Haus endete bei Kaffee und Kuchen in der Gartenhütte, die der Förderverein gespendet hat.
Neben den Veränderungen im Haus war bei diesem Gespräch vor allem die Situation in der Pflege Thema. Die bei der AWO Hessen-Süd zuständige Fachbereichsleiterin, Beate Bertsch-Tobisch, berichtete davon, dass viele privat-geführte Häuser zwar viele Betten hätten, aber das Personal fehle. „Altenpflege ist ein harter, aber auch schöner Beruf. Bei der AWO bieten wir Tariflohn, bessere Arbeitsbedingungen als viele Mitbewerber und auch langfristige Perspektiven. Ich glaube, das sind die Gründe, warum wir bei der AWO im Vergleich relativ wenige Probleme mit Personalmangel haben“, ergänzte der Betriebsleiter Holger Wenisch. „Trotzdem merken auch wir, dass die Fachkräfte fehlen. Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, Menschen, die hier her geflüchtet sind, einzuarbeiten und ordentlich auszubilden. Aber die Bürokratie, die uns begegnet, um geflüchtete Menschen in eine berufliche Perspektive mit dauerhaftem Aufenthalt zu bringen, ist aufwendig und ein echtes Problem“, ergänzte die Fachbereichsleiterin Beate Bertsch-Tobisch.
Die auch in Florstadt geplante Tagespflege sei eine gute Ergänzung zu den bestehenden Strukturen am Marie-Juchacz-Haus, aber gerade in der Tagespflege werde vergleichsweise viel Personal gebraucht. „Diese Ergänzungen werden unser Haus noch einmal aufwerten, aber auch die Herausforderungen gerade bei der Personalsuche werden dadurch leider nicht kleiner. Aber ich bin mir sicher, wir werden auch diese meistern“, so der Betriebsleiter Wenisch optimistisch.
„Das Gespräch zeigt mir einmal mehr, wir müssen in der Pflege nicht nur für bessere Bezahlung sorgen, sondern auch die Arbeitsbedingungen verbessern. Ich hoffe zudem, dass es in allen Bereichen durch das neue Einwanderungsgesetz, dass die SPD auf den Weg gebracht hat, endlich nicht mehr Menschen aus Arbeitsverhältnissen oder aus der Ausbildung heraus abgeschoben werden“, zeigte sich Gnadl von dem Gespräch bestärkt. „Der Austausch mit der Politik ist uns wichtig, auch damit wir aus der Praxis heraus über Probleme berichten können“, so Beate Bertsch-Tobisch abschließend.

SPD

Sitemap