SPD
Starke Wetterau.

Pressemitteilung:

09. Oktober 2018
Arbeitsplätze vor Ort:

SPD Generalsekretär und Landtagskandidat bei Firma Isterling in Berstadt

Der SPD Kandidat für den Hessischen Landtag, Karl-Otto Waas, empfing im Berstädter Gewerbegebiet in seiner Heimatgemeinde Wölfersheim, den Generalsekretär der SPD, Lars Klingbeil im Fachmarkt Isterling. Familie Isterling, die in den 1980er Jahren die ersten im erschlossenen Gewerbegebiet waren, freuten sich über den prominenten Besuch und waren gespannt auf die Ideen und Antworten der Politiker in Sachen Ausbildung und Arbeitsplätze vor Ort.

Zur Einführung gab es beim Ortstermin einen kleinen Überblick über die Historie des Isterling Fachmarkts. Als Familienbetrieb über drei Generationen etablierte sich der Betrieb als Avantgarde des Gewerbegebiets in der Region. Die Struktur des Familienbetriebs ist klassisch für die ortsansässigen Unternehmen der nördlichen Wetterau. „Familienbetriebe schaffen und sichern unsere Arbeitsplätze. Viele Teile der Industrie zieht es in die Ballungsräume mit direkter Verkehrsanbindung zu den großen Umschlagsplätzen der Republik“, so der Landtagskandidat Karl-Otto Waas, der als Gewerkschafter den Arbeitsmarkt genau kennt und dessen Entwicklungen verfolgt.

Obwohl der Nachwuchs im Unternehmen durch die eigene Familienstruktur im Grunde gesichert ist, ist der Ausbildungsbetrieb bei Isterlings nicht gesättigt. „Es ist schwierig Auszubildende zu finden. Sowohl im Handwerk, als auch im Kaufmännischen gibt es kaum geeignete Bewerber,“ so Antje Isterling, die die Entwicklung der Ausbildungsberufe bedauert. „Früher waren diese Ausbildungsberufe attraktiv für alle Schulabgänger. Durch den Trend zum dualen oder Vollzeitstudium bekommen wir wenig Nachwuchs, obwohl wir vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten,“ erklärte Isterling die generelle Entwicklung der Ausbildungsberufe. Die SPD-Politiker vor Ort sind sich einig: Hier muss es eine Trendwende geben. „Es ist schade, wenn mittelständige Unternehmen Ausbildungen und mögliche Übernahme anbieten und diese Chance nicht genutzt wird. Es wäre schlimm, wenn durch die schwache Nachfrage diese Chancen der Bildung und Ausbildung verfallen würden, wo ich gerne für jeden Schulabgänger eine Ausbildung garantiert wüsste,“ so Karl-Otto Waas, der auf politischer und gewerkschaftlicher Ebene die Ausbildungsgarantie für Schulabgänger diskutiert. Auch Lars Klingbeil, der aus seinem niedersächsichen Wahlkreis Rotenburg-Heidekreis über ähnliche Strukturen berichtet, bedauert die bundesweite Entwicklung.

Ein weiteres Ärgernis ist anderer Natur: das Nutzen der Beratung und eine anschließende Bestellung beim kostengünstigeren Anbieter im Internet. „Mit dieser Art Kundenberatung sehen wir uns leider häufig konfrontiert,“ berichten die Berstädter Unternehmer. „Natürlich, kann ein Internet-Riese zum Teil günstiger anbieten als wir vor Ort. Wir haben reale Betriebskosten und ausgebildetes Fachpersonal,was wir gerne und gut bezahlen,“ fasst Geschäftsführer Torben Isterling zusammen.
Ähnlich wie auch in Sachen Ausbildung brauche es hier ein anderes Bewusstsein, so Waas und Klingbeil. „Kundennähe und Service wird hier noch groß geschrieben und garantiert,“ so Karl-Otto Waas über das Unternehmen in seiner Heimatgemeinde. „Auch in der Politik sehe ich die Nähe zum Wähler als Erfolgsrezept. Man muss immer ansprechbar bleiben und auf Wünsche und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger eingehen, um eine Wählernahe Politik zu garantieren,“ betonte der gelernte Zimmerer Waas.
„Lokal ist nicht egal, sollte das Motto lauten. Unsere Betriebe und Arbeit vor Ort ist qualitativ einwandfrei und zudem unterstützenswert, weil unsere Arbeitsplätze und Ausbildungschancen vor Ort gesichert werden,“ so der Landtagskandidat der SPD, der mit seinen Worten auch das Dafürhalten des ausdrückte.

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