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Starke Wetterau.

Meldung:

28. August 2018
Svenja Schulze zu Gast in Friedberg:

Bundesumweltministerin und Landtagskandidat sorgen sich um Zukunft der Bienen

Bienensterben ist ein zentrales Thema der Umweltpolitik der letzten Jahr geworden. Immer wieder wird thematisiert, welche Folgen das Sterben der Bienen für den Menschen hat und in Zukunft haben wird. Um diesem Bienensterben entgegenzuwirken, engagieren sich viele ehrenamtliche Imkerinnen und Imker und pflegen die Völker in ihrer Freizeit.
Diese ehrenwerte und zeitaufwendige Arbeit würdigten Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Landtagskandidat Karl-Otto Waas mit einem Besuch am vergangenen Donnerstag beim Imkerverein Friedberg und Umgebung e.V.
Der Vorsitzende des Vereins, Ernst Ruppel, führte die Delegation aus Berlin und der Wetterau auf den Bienenstand in der Nähe einer Streuobstwiese. Dort angekommen, bewunderten Ministerin Schulze und Karl-Otto Waas die sorgfältig gestalteten Infotafeln des Vereins. „Diese stehen direkt am Weg, so dass sich alle Spaziergänger und Interessierte informieren könne“, so Ernst Ruppel, der, in Zusammenarbeit mit der örtlichen Nabu-Gruppe, viel für den ökologischen Wissenserwerb in der Wetterau tut. Nicht nur für die Honigernte wird geschult. Es wird gekocht, gebacken – und das alles mit Honig. „Ich bin beeindruckt wie viele verschiedene Produkte der Verein aus dem Honig verarbeitet und anbietet,“ staunte die Bundesumweltministerin.
Ein paar der Leckereien aus Dorheim konnten auch probiert werden, aber erst nachdem die verschiedenen Stufen der Wabenbildung und der Honigernte an einem Modellkasten vorgestellt worden waren. Die Imker um Ernst Ruppel berichteten, dass es manchmal verwunderlich sei, wie wenig gerade Schulklassen und Lehrer über Bienen und deren Arbeit wissen. Deshalb freue man sich, wenn am Hessentag oder ähnlichen Veranstaltungen, die Leute auf die Imker zukämen und sehr interessiert seien. „Die Leute haben Interesse am Bienen- und Insektenschutz,“ stellte Karl-Otto Waas fest. Nur die Umsetzung sei manchmal etwas schwierig, fasst Waas zusammen. Gerade in Richtung Unkrautvernichtung und Pflanzengift muss ein Umdenken stattfinden. „Dafür machen wir uns in der Regierung stark. Der komplette Verzicht auf Glyphosat ist geplant und soll noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden“, berichtete Umweltministerin Svenja Schulze, die sich mehrfach für den informativen Ortstermin beim Imkerverein Friedberg und Umgebung e.V. bedankte.

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