SPD
Starke Wetterau.

Pressemitteilung:

13. April 2018

SPD und CDU wollen Rückkehr des Wetteraukreises in die KulturRegion FrankfurtRheinMain

Die große Koalition im Wetteraukreis hat einen gemeinsamen Antrag auf den Weg gebracht und will damit die Rückkehr des Wetteraukreises in die KulturRegion FrankfurtRheinMain zum 1.1.2019 ermöglichen. Die dafür anfallenden Kosten in Höhe von jährlich rund 15.000 Euro sollen in den kommenden Haushaltsplänen berücksichtigt werden.

„Die KulturRegion leistet mit einem verhältnismäßig geringen Budget eine tolle Arbeit, um die kulturellen Angebote in der RheinMain-Region zu unterstützen und zu bewerben. SPD und CDU sind sich einig, dass der gesamte Wetteraukreis von dieser Arbeit profitieren soll.“ erläutern die Fraktionsvorsitzenden Christine Jäger (SPD) und Sebastian Wysocki (CDU). „Wir wollen für den Beitritt zur KulturRegion eine breite politische Mehrheit überzeugen und werden daher die Geschäftsführerin der KulturRegion Sabine von Bebenburg in den zuständigen Ausschuss für Regionalentwicklung, Umwelt und Wirtschaft einladen.“

Der Vorsitzende dieses Ausschusses Rouven Kötter ist beim Regionalverband FrankfurtRheinMain als Erster Beigeordneter auch Kulturdezernent und freut sich sehr über dieses Signal aus der Wetterau: „Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam mehr erreichen können, als wenn jeder alleine für sich arbeitet. Die KulturRegion verfügt über sehr kompetente, engagierte Mitarbeiter, die gemeinsam mit den Mitarbeitern und Kulturtreibenden in den einzelnen Kommunen kulturell viel bewegen und erreichen können. Eine Rückkehr zur KulturRegion ist auch ein starkes Zeichen, dass die Wetterau sich regional wieder verstärkt vernetzen und engagieren möchte.“

„Die Förderung der Kultur in den Städten und im ländlichen Raum ist aus zwei Gründen enorm wichtig: Sie schafft und unterstützt das kulturelle Angebot in der Fläche und ermöglicht es somit, dass viele Menschen Zugang dazu haben. Durch eine Vernetzung der Angebote und eine entsprechende Bewerbung wird gefördert, dass die unterschiedlichen Angebote von einem breiteren Publikum wahrgenommen und genutzt werden. Dies wiederum unterstützt die heimische Wirtschaft in Form von Tagestouristen, die in unserer Region neben dem Museums- oder Veranstaltungsbesuch auch gastronomischen Angebote nutzen und einkaufen gehen.“ sind sich die drei Kreispolitiker einig.

Die KulturRegion fiel in den vergangenen Jahren insbesondere durch die Programmreihen Route der Industriekultur, GartenRheinMain, Geist der Freiheit, Starke Stücke sowie durch die Publikation Jahresprogramm Museen und Sonderausstellungen auf. Sie sorgt für einen fachlichen Austausch und eine Vernetzung der kulturtreibenden Akteure der Region und insbesondere in den Kommunen. Der Mehrwert durch eine Mitgliedschaft ergibt sich insbesondere auch durch ein erfolgreiches Marketing im Einzugsgebiet des Ballungsraumes FrankfurtRheinMain und der gesamten Metropolregion. „Dieser Marketing-Effekt alleine übersteigt den Wert des Beitrages schon erheblich.“ ist sich die große Koalition im Wetteraukreis sicher.


Zusatzinformationen:
„In der Metropolregion FrankfurtRheinMain haben sich 46 Städte, Landkreise und der Regionalverband zur KulturRegion zusammengeschlossen. Über die Ländergrenzen hinweg vernetzt die gemeinnützige Gesellschaft seit 2005 die vielfältige lokale und regionale Kultur und fördert die interkommunale Zusammenarbeit. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern präsentiert sie Projekte und setzt Impulse zu wechselnden Themen. Dazu gehören auch die Garten- und die Industriekultur – denn Kultur ist das, was die Region und ihre Bewohner prägt.“ So heißt es einleitend auf der Homepage der KulturRegion FrankfurtRheinMain (www.krfrm.de).

In der Wetterau sind folgende Kommunen als Einzelmitglieder in der KulturRegion und profitieren von deren engagierter Arbeit: Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Ortenberg, Büdingen, Nidda, Glauburg und Wölfersheim. Der Wetteraukreis ist zum 31.12.2012 im Rahmen der Haushaltskonsolidierung aus der KulturRegion ausgetreten.

CDU und SPD werden beantragen, den Antrag in den zuständigen RUW-Ausschuss zu verweisen und die Geschäftsführerin der KulturRegion FrankfurtRheinMain Sabine von Bebenburg zur Beratung einzuladen.

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