SPD
Starke Wetterau.

Pressemitteilung:

04. Februar 2019

Karlheinz Hümmer bleibt Vorsitzender der AG 60plus Wetterau

Die Arbeitsgemeinschaft 60plus des SPD-Unterbezirkes Wetterau hat einen neuen Vorstand. Am vergangenen Dienstag wurde das Führungsgremium in der Gaststätte “Weinstube Röder“ in Friedberg gewählt. Hümmer, begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder aus allen Teilen des Kreises. Als neuen Vorsitzenden wählte die Versammlung an die Spitze den Butzbacher Karlheinz Hümmer, als Stellvertreter wurden die Genossen Werner Fromm, Friedberg , und Herbert Wenzel Glauburg gewählt. Hümmer hob besonders die Arbeit hervor, die von der Arbeitsgemeinschaft "60plus" im Wetteraukreises geleistet werde. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung kristallisierte sich die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt als wichtiger Themenschwerpunkt heraus. Es sei dringliche und unumgänglich, die Wohnungsituation durch Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnraum zu entspannen. Ein weiterer Schwerpunkt ergab sich aus der Tatsache, die momentane Situation auf dem Arbeitsmarkt. Die AG 60plus U.Wetterau hat einen Antrag an den Bundesvorstand gesellt. Die SPD soll sich offen dafür zeigen, dass mehr Tarifverträge für allgemeinverbindlich erklärt werden, insbesondere auch im Einzelhandel. Wir dürfen als SPD bei Tarifflucht und Lohndumping nicht wegschauen und müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davor schützen. Wir brauchen wieder einen gerechten und sozialen Gesellschaftsvertrag. Die Verbesserung der Lebensumstände der älteren Generationen gehört natürlich zu den Themenschwerpunkten unserer Arbeit im Unterbezirk“. Doch auch die Generationengerechtigkeit und der Wandel des Gesellschaftssystems stehen bei 60plus im Vordergrund, und der berechtigte Sorgen gegenüber dem gesellschaftlichen Wandel und den damit einhergehenden neuen Herausforderungen. Besonders schwierig gestalte sich die „Suche“ nach einem neuen Gesellschaftsvertrag. „Wir erleben gerade im Rahmen der Globalisierung das Ende eines sehr erfolgreichen Gesellschaftsvertrags, der jahrzehntelang für soziale Gerechtigkeit und Wohlstand breiter Schichten gesorgt hat. Der Turbo muss wieder raus aus dem Kapitalismus“, Wir brauchen wieder mehr Leitplanken.“ Die Leistungen und Errungenschaften der Generation 60plus, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und während des Kalten Krieges durch ihren Einsatz entscheidend geprägt hat. Genau diese Generation hat die Sozialdemokratische Partei durch ihr stetiges Engagement verändert und mitgestaltet – dies zeigt sich schon in der Statistik, denn mehr als 40% der SPD-Mitglieder sind in 60plus organisiert. Das Bild vom Alter und vom Altern habe sich in unserer Gesellschaft in den letzten Jahren sehr gewandelt. Eine neuere und beachtenswerte Entwicklung zeige, so Hümmer, dass nicht alle Menschen im Alter ausreichend finanziell abgesichert seien. Dies seien vor allem und der Mehrzahl ältere allein stehende Frauen. Bei der Anschließenden Für ihn gab es ein hervorragendes Ergebnis, ebenso für seine Mitstreiter. Hümmer betonte, dass es das Ziel sei, dass sich in Zukunft die AG "60plus" intensiver mit den Altersverläufen in unserer Gesellschaft beschäftige. Es werde immer deutlicher, dass auch den alten Menschen selbst ganz unterschiedliche Aufgaben zuwachsen. Die Senioren seien gefordert, ein Selbstbild von sich zu entwickeln. Dieses Selbstbild werde unter Umständen dem gängigen Fremdbild vom Alter als einer sich negativ entwickelnden Lebensphase widersprechen und völlig neue Möglichkeiten der Gestaltung des Lebensabends eröffnen. Es werde in Zukunft, so Hümmer, die Aufgabe sein, in den Kommunen bedarfsgerechte und quartierbezogene Wohnkonzepte zu erstellen. Hierbei sei es wichtig, auf eine kleinräumige Vernetzung und Integration verschiedener Wohn- und Betreuungsangebote und die Verknüpfung von baulichen und sozialen Maßnahmen zu achten.

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