SPD
Starke Wetterau.

Pressemitteilung:

16. August 2018
Landtagskandidat Karl-Otto Waas (SPD):

„Integration muss gelebt werden!“

Kürzlich tauschte der gelernte Zimmermann Karl-Otto Waas, Hammer und Holz gegen Bäckermütze und Mehl. Der Kandidat für den Hessischen Landtag, an diesem Tag begleitet von seinen Echzeller Genossen Hans Hahn und Hans Hermann Stete, war zu Gast in der Backstube der Lebensgemeinschaft Bingenheim, in der er für diesen Vormittag kein reiner Gast blieb, sondern selbst mit anpacken konnte.
Bäckermeister Florian Paulssen erzählte viel über die Arbeit in der Backstube, sowie das Konzept der Lebensgemeinschaft: neben Schule und Wohnheim, gibt es bei der Lebensgemeinschaft eben auch die Werkstätten, die wie normale Betriebe arbeiten. „Wir haben Praktikanten, Schülerinnen und Schüler die Berufserfahrung sammeln, aber auch Auszubildende und Gesellen. Jeder hat hier seinen Platz und ist unverzichtbar für die Arbeitsabläufen in unserer Backstube“, so Paulssen zum Arbeitsalltag. Auch wenn die Gesellen die Möglichkeit haben, übernommen zu werden, wünscht sich Paulssen für seine Schüler langfristig eine Eingliederung in externe Betriebe. Dazu müsse sich die Gesellschaft jedoch öffnen und soziale Herausforderungen in der Arbeitswelt mehr annehmen, stellte Karl-Otto Waas fest, seines Zeichens Gewerkschafter und im Arbeitskreis für Ausbilder der IG BAU.
Wer sich selbst von den Arbeiten aus der Bingenheimer Bäckerei überzeugen will, kann dies gerne tun. Die Leckereien aus Bingenheim gibt es handelsüblich im Laden zu kaufen. Hauptabnehmer sind die Bio-Läden in Bingenheim und Bad Nauheim.
„Die Lebensgemeinschaft Bingenheim ist ein Paradebeispiel für Integration am Arbeitsplatz. Man merkt schnell, dass die Arbeitsatmosphäre ansteckend herzlich ist. Hier herrscht ein Arbeitsklima zum Wohlfühlen und alle werden mitgenommen“, resümierte Karl-Otto Waas, dem die Arbeit sichtlich Spaß machte. Frei nach dem Motto: Handwerk bleibt Handwerk.
Karl-Otto Waas, dessen Schwerpunkte vor allem die Themen Ausbildung, Stärkung der Fachkräfte und Lohngerechtigkeit sind, ist sich über die integrative Rolle der Lebensgemeinschaft Bingenheim in der Wetterau sicher. „Perspektivisch wünsche ich mir für die Bingenheimer Lebensgemeinschaft eine Kooperation mit allen Betrieben, sodass die Gesellen auch an anderer Stelle die Chance bekommen, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.“ Diesem Wunsch kann auch Bäckermeister Florian Paulssen nur beipflichten. Waas dankte abschließend für die bereichernde und interessante Gelegenheit, in dem Betrieb ein paar Stunden mitwirken zu dürfen.

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