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Starke Wetterau.

Pressemitteilung:

13. August 2018
Lisa Gnadls Sommertour führte ins naturkundliche Museum Bindsachsen

Vom Weißstorch bis zur Haselmaus

In das naturkundliche Museum in Kefenrod-Bindsachsen führte die sechste Etappe der Sommertour der Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl (SPD). Unter dem Motto „Oberhessen – tierisch gut!“ widmet sich die Sommertour dem Thema Tiere aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Die Ausstellung im obersten Stock des Dorfgemeinschaftshauses Bindsachsen, in der ehemaligen Dorfschule, war dabei von Anfang an ein gesetztes Ziel bei der Planung der Sommertour, wie Lisa Gnadl zu Beginn des Besuches erklärte: „Das Museum zeigt nämlich einerseits viele eindrucksvolle naturkundliche Schätze aus unserer Region und in dieser Form einmalig in der Wetterau. Andererseits ist es ein leuchtendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement der örtlichen NABU-Gruppe, die ja auch andere Projekte wie den Waldlehrpfad stemmt“, so die Landtagsabgeordnete.
Alfred Leiß, der seit 1977 Vorsitzender der Natur- und Vogelschutzgruppe und der späteren NABU-Gruppe ist, führte die Besucher durch die Ausstellung. Auch Kefenrods Bürgermeister Rudolf Kessler nahm an dem Rundgang im Museum teil. Die Sammlung, die mit bereits tot aufgefundenen und anschließend sorgsam präparierten Tieren bestückt ist, bietet viel Anschauungsmaterial zur heimischen Fauna. Zu den eindrucksvollsten Exponaten zählen sicherlich ein Weißstorch, der auch das Wappentier des NABU ist, und ein Bieber. Aber auch kleinere Tiere wie ein Mauswiesel, eine Haselmaus oder eine Gelbbauchunke können aus nächster Nähe betrachtet werden. Dabei weiß Alfred Leiß zu jedem der Fundstücke eine Anekdote zu erzählen, etwa über die genaue Herkunft der Tiere oder deren Bedeutung für die Natur. Gleiches gilt für die zahlreichen Vögel, die sich in der Sammlung finden – vom Grünfink und der Mönchsgrasmücke über den Mauersegler und die Rabenkrähe bis hin zum Uhu. Bei vielen der Vögel können die Besucher zudem mit Hilfe eines elektronischen Stiftes einen Strichcode neben den Ausstellungsstücken einlesen und sich so die jeweils passende Vogelstimme anhören.
Lisa Gnadl nutzte den Besuch in Bindsachsen aber auch, um mit den anwesenden NABU-Mitgliedern über deren nächste Pläne zu sprechen. Alfred Leiß berichtete unter anderem, dass die Zusammenarbeit mit den Schulen der Region ausgebaut werden soll, was die Landtagsabgeordnete ausdrücklich begrüßte: „Wenn bei uns in der östlichen Wetterau schon ein so besonderes Museum zur Verfügung steht, das eindrucksvoll Wissen zu unseren heimischen Tierarten vermittelt, dann sollte das regelmäßig in den Unterricht einbezogen werden. So anschaulich wie diese Ausstellung kann kein Schulbuch sein“, so Gnadl.
Die NABU-Mitglieder erzählten auch, dass sie sich um ein neues Naturschutzgebiet bemühen und an der Gestaltung von Informationstafeln für den Waldlehrpfad arbeiten. „Im Rahmen meiner Sommertour war ich insgesamt mit drei NABU-Gruppen unterwegs, neben Kefenrod auch in Ortenberg und Limeshain. Man kann das Engagement und die Leidenschaft der Ehrenamtlichen in den örtlichen Naturschutzgruppen gar nicht genug würdigen, die sich in ihrer Freizeit an so vielen Stellen für den Erhalt unserer Umwelt einsetzen. Die NABU-Ortsgruppe Bindsachsen ist dafür ein tolles Beispiel. Ich danke für die interessanten Eindrücke und Erklärungen“, so Lisa Gnadl zum Ende des Besuchs.

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