SPD
Starke Wetterau.

Pressemitteilung:

Friedberg, 13. November 2017
Abschiedsworte des amtierenden Unterbezirksvorsitzenden

"Glück auf" in eine neue Zeit

Mitgliederbrief von Joachim Arnold

Liebe Genossinnen und Genossen,

mit persönlicher Wehmut wird am kommenden Donnerstag meine Zeit als Vorsitzender der Wetterauer SPD enden. Für die langjährige, von großem Vertrauen und unseren gemeinsamen sozialdemokratischen Werten geprägte Zusammenarbeit möchte ich mich bei Euch herzlich bedanken. Die vergangenen zehn Jahre waren eine spannende und intensive Zeit mit zahlreichen mich bereichernden Begegnungen und prägenden Erlebnissen. Ich möchte sie nicht missen.

Dankbar und stolz können wir gemeinsam darauf sein, dass wir viel für die Menschen im Wetteraukreis bewegt haben. Wir ein breites und tragfähiges Fundament geschaffen haben, auf dem auch in den kommenden Jahren der erfolgreiche sozialdemokratisch geprägte Weg der Wetterau fortgesetzt werden kann. Für eine soziale Wetterau, die wir gemeinsam mit Partnern gestalten, für eine Bildungslandschaft Wetterau, die allen Menschen Chancen ermöglicht, für eine Regionalentwicklung in der Wetterau, die den Ausbau der Infrastruktur, die Lebensqualität und die Wirtschaftsförderung zur Schaffung von guten Arbeitsplätzen vorantreibt.

Die Wetterauer SPD ist inzwischen wieder gut aufgestellt, das zeigt sich nicht nur durch die beeindruckende Nominierung von Stephanie Becker-Bösch zur Landratskandidatin, sondern auch bei den Bewerbungen um meine Nachfolge als Unterbezirksvorsitzender. Während andere Unterbezirke händeringend nach Kandidaten suchen, stellen sich bei uns gleich zwei relativ junge und dennoch politisch erfahrene Personen zur Wahl. Beide stehen als Familienmenschen voll im Leben und sind bereit, zusätzlich Verantwortung für unsere Partei in der Wetterau zu übernehmen.

Lisa Gnadl ist eine der stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden, Bezirksvorstandsmitglied und Mitglied im Landesvorstand. War 2003 bis 2004 stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos und diesen heute noch sehr zugetan. Seit 2008 ist sie Mitglied des Hessischen Landtages, dort mittlerweile zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden aufgestiegen und wird demnächst wieder als Direktkandidatin für den Wahlkreis 26 bereitstehen. Als versierte Strippenzieherin im Bezirks- und Landesvorstand hat sie zuletzt erfolgreich und maßgeblich dafür gesorgt, dass bei der letzten Bundestagswahl, Bettina Müller und Natalie Pawlik, gute Listenplätze auf der Landesliste erhalten haben. In der Landtagsfraktion und der Öffentlichkeit ist sie insbesondere als Sprecherin im Hessischen NSU-Untersuchungsausschuss bekannt geworden. Neben ihrem Kreistagsmandat ist Lisa in verschiedenen Landtagsausschüssen engagiert, was viel Zeit in Anspruch nimmt. Dennoch ist sie in ihrem Wahlkreis sehr präsent und repräsentiert unsere Partei dort hervorragend.

Rouven Kötter ist seit 2008 erfolgreicher Bürgermeister der Gemeinde Wölfersheim und seitdem auch im gesamten Wetteraukreis und der Region FrankfurtRheinMain engagiert. Er hat in Wölfersheim sowohl persönlich, als auch als Spitzenkandidat bei Kommunalwahlen für die SPD herausragende Wahlergebnisse erzielt. Ab dem kommenden März wird er beim Regionalverband FrankfurtRheinMain hauptamtlich als Erster Beigeordneter tätig sein. Ein überzeugter und engagierte Wetterauer an einer entscheidenden Position in der Metropolregion kann für unseren Wetteraukreis insgesamt nur von Vorteil sein. Rouven Kötter ist Pressesprecher der Wetterauer SPD, einer der stellvertretenden Vorsitzenden der Kreistagsfraktion und dort Sprecher für Regionalentwicklung, Umwelt und Wirtschaft. Rouven ist ein über den Tellerrand schauender Bürgermeister, bodenständig und zugleich bestens in der Wetterau und im Rhein-Main-Gebiet vernetzt und anerkannt.

Lisa und Rouven gehören mit 36 bzw. 38 Jahren einer Generation an, haben sich beide um unsere Partei verdient gemacht, stehen aber dennoch für politische Biografien mit unterschiedlichen Wegen. Die Delegierten auf dem Parteitag am 16.11. in Florstadt haben bei dieser Nachfolgwahl keine leichte Entscheidung zu treffen.

Ich wünsche der Wetterauer SPD für die Zukunft alles erdenklich Gute. Auch wenn ich nicht mehr aktiv und öffentlich in das politische Geschehen der Wetterau aus der ersten Reihe heraus eingreifen werde, so ist und bleibt die Wetterauer SPD meine politische Heimat, der ich immer nahe sein werde. Und sofern gewünscht, stehe ich ihr und Euch allen persönlich weiterhin unterstützend und beratend gerne zur Verfügung.

Bitte denkt bei allen Euren Entscheidungen immer daran, die Menschen in der Wetterau brauchen auch in der Zukunft eine erfolgreiche, eine geerdete, eine diskussionsfreudige und dennoch geeinte Wetterauer Sozialdemokratie.


Mit solidarischen Grüßen und einem herzlichen Glück Auf
Euer
Joachim Arnold

SPD

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