„Damit können Synergieeffekte sowohl für die wissenschaftliche Forschung, als auch für eine touristische Vermarktung entstehen“, so der strukturpolitische Sprecher der SPD Kreistagsfraktion Karl-Heinz Schneider. In diesem Zusammenhang wurde kritisiert, daß der Kooperationsvertrag mit dem Land Hessen über die Einbindung der APG beim Betrieb des Museums immer noch nicht von den Landesbehörden unterzeichnet sei. Einweiterer Themenschwerpunkt des Arbeitkreistreffens waren die Auswirkungen im Öffentlichen Personennahverkehr durch die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes, das den "Hessischen Weg" bei den Ausschreibungen für Busleistungen negativ beschieden hat. Dabei sind auch Überlegungen anzustellen in wieweit die neue EU-Verordnung 1302 vom Dezember 2009 in nationales Recht umgesetzt werden kann, ohne das der schon unterfinanzierte Öffentliche Personennahverkehr weitere finanzielle Nachteile für den Aufgabenträger erleidet. Im Rahmen des Nahverkehrskonzeptes erneuerten die Wetterauer Sozialdemokraten die Forderung nach dem dringend benötigten Ausbau der S6. „Die Deutsche Bahn AG muss den weiteren Ausbau der S 6 von Frankfurt über Bad Vilbel nach Friedberg weiter vorantreiben, damit die Nachteile der Bahnkunden in der Wetterau und in Mittelhessen ider Vergangenheit angehören“, so Schneider weiter. Im Ballungsraum Rhein-Main sollte dem Nahverkehr eine höhere Priorität zukommen. Der RMV als Partner von Kommunen und Kreisen ist hier ebenfalls gefordert stärker auf den Ausbau hinzuwirken. Große Unterstützung der SPD Kreistagsfraktion hat die Initiative des Wetterauer Landrates Joachim Arnold, die Archäologielandschaft Wetterau noch attraktiver zu machen. Mit der Gründung einer „Touristische Arbeitsgemeinschaft“ die Welten der Kelten, Römer und des Mittelalters in den Mittelpunkt eine touristischen Entwicklung zu stellen, ist der richtige Weg. In interkommunalen Zusammenarbeit können nun Vereine, Gemeinden und Städte stärker bei der Gestaltung und der Vermarktung mitwirken. “Es ist wichtig und richtig, den Tourismus in unserer Wetterau so zu vernetzen, so Schneider abschließend.


